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DARINKA PROJECT / TRIPPLE A feat. Arabel Karajan
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Bulgarische Woche: New Routes


Darinka Project


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 (Bulgarien)

So., 18. April 2010



Darinka Tsekova: Gadulka
Borislav Rashkov: E-Bass
Georgi Bakardjiev: Drums
Veselin Vasilev: E-Gitarre
Petio Kostadinov: Gaida (Dudelsack)

 

 

Mit der Ethno-Funk-Jazz-Band Bulgara war sie erstmals in Wien, als Begleiterin von Hubert von Goiserns musikalischer Donaureise in den Osten („Goisern goes East“) wurde Darinka Tsekova einem breiteren Publikum im Westen bekannt. Es folgten Auftritte mit Xavier Naidoo und H. von Goisern, Gigs in der Royal Albert Hall und unzählige Projektarbeiten. In ihrer Heimat Bulgarien hat die junge Musikerin mit dem geheimnisvollen Lächeln unzählige Preise eingeheimst und mit allem gespielt, was in der dortigen Ethno-Jazz-Szene Rang und Namen hat (Milcho Leviev, Theodosii Spassov, Ateshkan Yuseinov, Petar Ralchev u. v. a.).

Kein Wunder, ist Darinka Tsekova nicht nur eine Meisterin auf der vertikal gespielten Kniegeige Gadulka, sondern mit Sicherheit die erste Frau, die dem Instrument kunstvolle Jazzimprovisationen entlockt. Darinka Tsekova entstammt der Minderheit der Roma, bei denen die Gadulka (die der jugoslawischen Gusle, der griechischen Lyre und der vorderorientalischen Kemençe verwandt ist) besonders als Instrument der Bärenvorführer gebräuchlich war.

Ein besonderes Faible hat Darinka Tsekova aber für deftigen Hard-Rock. In den Ost-Klub wird sie erstmals ihre eigene Band mitbringen und bei deftigen Ethno-Funk-Rock Stromgitarre und Bässe mit Gadulka und Dudelsack wetteifern lassen.

 

http://www.hubertvongoisern.com/de/linztour/darinka.html

 

 

Am Mo., 19. April bietet sie übrigens einen Workshop zum Thema Balkan-Ethnomusik an (siehe unten).

 

 


 


Arabel Karajan & Tripple A


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Arabel Karajan: Gesang, Keyboard
Alexander Deyanov Skiller: Beatbox
Alexander Evtimov: Gesang
Pavel Terzijski: Gesang
George Donchev: E-Bass


Ich wollte immer mit der Stimme und mit Perkussion arbeiten. Das ist das Natürlichste, Direkteste. Wenn ein Baby auf die Welt kommt, gibt es den Herzschlag und den Schrei, Rhythmus und Stimme. (…) Mein Stil ist, dass ich keinen Stil habe. Ich habe den Luxus, dass ich Lieder von Punk über Ethno bis zu Jazz machen kann.“

                                                                                                                    Arabel Karajan

 

Arabel Karajan war bei uns schon einige Male zu Gast, aber jedes Jahr wird sie jünger. Bei ihrer Band Tripple A liefert sie sich mit bulgarischen Beatboxern und Stimmexperimentatoren extravagante Vokalduelle. Der erst 21-jährige Skiller (Alexander Deyanov), auch bekannt als „fast mouth of the East“ ist der erste bulgarische Beatboxchampion. Das Besondere an ihm: Er ist längst über reinen Hip-Hop hinausgewachsen und dringt mit seinem „schnellen Mund“ in andere Genres vor. Zudem teilte er sich die Bühne bereits mit Shaggy, Lumidee, Outlandish, Jaba, Noha, Stereo MCs, Transglobal Underground, den Foreign Beggars und vielen anderen. Alexander ‘Shaman’ Evtimov ist ein Vokalist mit interdisziplinärem Interesse, neben Musik auch im Theater und als Psychologe tätig.


Wie kam Arabel Karajan nach Bulgarien? Während ihres Musikstudiums in Boston lernt die Tochter des weltberühmten Dirigenten Herbert von Karajan den Trompeter Rosen Zachariev und den Bassisten Georgi Donchev (der bei Tripple A den Bass spielt) kennen. Die drei formieren ein Trio, und Arabel Karajan, Perkussionistin und Sängerin, folgt ihren Kollegen nach Bulgarien, wo sie seither lebt und auf eine atemberaubende Sessionszene zwischen Jazz, Rock und Folk trifft, deren fixer Bestandteil sie selbst wird. Mit ihrer Please Shut Up Band verfolgt sie gemäß der unterschiedlichen musikalischen Biographien der Musiker eine verrückte Fusion aus Rock, Jazz, Ethno, Funk, Punk und Pop.


Ganz gleich, ob Arabel Karajan ihren prominenten Namen als Last oder Lust empfindet, dieser ist durch und durch balkan-kompatibel, beginnt er doch mit dem türkischen Wort für „schwarz“ und lautet er mit einer armenisch klingenden Silbe aus. In der Tat stammen die Vorfahren der Karajans aber aus dem mazedonischen Ort Kozani, leiten sich vom griechisch-osmanischen Namen „Kara Yannis“ (schwarzer Yannis) her.


www.arabelkarajan.com

www.tripple-a.bg


DJ-Line: Don Ricardo a.k.a. Richard Schuberth


So., 18. April 2010
22 Uhr
OST KLUB
Schwindgasse 1
1040 Wien    
Eintritt: € 15,–
www.ost-klub.at

 


 

Mo., 19. April: Workshop mit Darinka Tsekova

 

Der Workshop richtet sich an Musiker jeglicher Richtung, welche die Grundlagen zum Spielen von Balkan-Ethnomusik erlernen oder weiterentwickeln und auch die „Seele" dieser Musik erspüren möchten. Das Hauptaugenmerk ist  ein lockeres und freudiges „learning by doing" in ungezwungener Atmosphäre unter der Anleitung einer Virtuosin der Gadulka.

Der Workshop eignet sich für Musiker der verschiedensten Instrumente (akustisch und elektrisch). Es werden keine Erfahrungen in Balkan-Musik vorausgesetzt. Es wird nach Noten, Gehör und Akkordschemen gespielt.

Voraussetzungen: gute Fähigkeit zum Spielen eines Instrumentes

 

 

Kursdauer: 6 Stunden

Zeit: Montag, 19. April

Beginn: 11 Uhr

Ort: Bulgarisches Kulturinstitut Haus Wittgenstein, Parkgasse 18, 1030 Wien

Kurssprache: Englisch und Bulgarisch mit Dolmetsch ins Deutsche

Kurskosten: € 70,–

Anmeldungunter: 06691/138-88-73

E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

 

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