Ost Klub

CD-Releaseparty: !DelaDap meets Besh O Drom

!Deladap & Members of BESH O DROM 

(Österreich/Ungarn/Slowakei/Serbien & Montenegro)

 

 

„Vergessen Sie alles, was Sie über die Musik der Roma, der „Zigeuner“, zu wissen glaubten. !DelaDap präsentieren diese Jahrhunderte alte Musik, wie man sie nie zuvor gehört hat – in einem Gewand, das moderner und zeitgemäßer nicht sein könnte.“
                                                                                              JazzDimensions

!DelaDap:

Stani Vana: Turntables
Tibor Barkoczy: Keybords
Melinda Stojka: Gesang
Stefan Banyak: Violine
Aleksandar „Aca“ Stojić: Gitarre

 

Besh O Drom:

Gergo Barcza: Saxophon, Kaval
László Békési: Saxophon
Géza Orczy: Percussion



An den Turntables:

Felix Haaksman (Haaksman&Haaksman, Berlin)
Stani Vana (!DelaDap)
Dunkelbunt
Balkan Hot Step

 


Was vor vier Jahren als Projektidee des Produzenten Stani Vana im Studio begann und sich durch dessen Schaffensdrang erst zu einem Terzett, dann zu einem 7-köpfigen Live-Ensemble entwickelte, weitet sich mehr und mehr zu einer zentraleuropäischen World-Fusion-Plattform der Gypsy-Roots aus.
 
Denn Stanislav Vana & Co. haben sich mit trashigem Punk, elektronischer Musik, Jazz, Salonmusik und indischem Banghra genauso herumgeschlagen wie mit den Wurzeln der Musik ihrer Väter und Großväter. Das Ausrufezeichen vor dem Bandnamen, unter dem !DelaDap neues musikalisches Terrain erforschen, zeugt von Selbstvertrauen. Nu-Gipsy nennt die Band ihren Sound, bei dem sich Lieder der Roma und Sinti in einer sanft schaukelnden Hängematte räkeln, die aus Dub, Soul, Elektronik und Downbeats geknüpft ist.

Ihr Debütalbum wurde für den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ nominiert und für den „FM4 Alternative Amadeus“ vorgeschlagen. Nun stellen sie im Ost Klub ihre neue CD „Dela Paji“ vor – mit einer fulminanten Releaseparty, zu der sie berühmte DJs der Szene und Musiker der Budapester Superband Besh O Drom (2004 zu Gast bei Balkan Fever!) geladen haben.

 


Freitag, 28. April 2006
20.30 Uhr – Live-CD-Präsentation
23 Uhr – !DelaDapCLUB


OST KLUB


(ehem. Atrium)
Schwindgasse 1
1040 Wien
Tel.: (01) 505 62 28
www.ost-klub.at

Tickets:
ab 20 Uhr: € 13,–
ab 22:30 Uhr: € 10,–

 

———————————————————————————————————————-

 

Bulgarian Kaval-Jazz

Nedyalko Nedyalkov & Ikadem Orkestar 

(Bulgarien)

 

 

 

Nedyalko Nedyalkov: Kaval, Gesang
Venelina Hadjieva: Gesang
Minko Lambov: Piano
Radi Dankov: Bass
Ventzislav Radev: Drums

 

Und wieder Bulgarien – das Land, wo dank des hohen Niveaus traditioneller Musik und der Weltläufigkeit ihrer MusikerInnen Jazz zum selbstverständlichen Idiom, ja zur Weiterführung der Tradition selbst wurde- ganz gleich, ob Jazz (wie bei Ivo Papasov) direkt aus den Gypsy-Traditionen rezipiert wurde, oder –intellektueller – von Abgängern der Musikuniversität in Plovdiv. Dass die Hirtenflöte Kaval zum Jazzinstrument wurde, verdankt sich Theodosii Spassov, ist heute allerdings selbstverständlich und wird keinesfalls als Exotikum empfunden.
Wem der Kaval-Jazz eines Spassov (mit Vlatko Stefanovski und Miroslav Tadić am 2. und 3. Mai im Birdland) oder Kostadin Kostadinov (der Leader von Bulgara) liegt, der wird auch am hervorragenden Spiel des Nedyalko Nedyalkov Gefallen finden. Obgleich Nedyalkov stärker in der traditionellen Musik verwurzelt ist (die in Bulgarien zumeist orchestral arrangierte Neo-Folklore bedeutet), fühlt sich der 36-Jährige auch in freieren, internationalen Formen zurecht, wie seine Zusammenarbeit mit Milcho Leviev, Antoni Donchev oder Yıldız Ibrahimova beweist. Natürlich ist er auch bevorzugter Partner von Stoyan Yankoulov und Ivo Papasov. Mit Georgi Petrov und Pejo Peev (der Gadulkaspieler von Martin Lubenovs Jazzta Prasta) war er Mitglied der irischen Riverdance-Show und nahm mit einigen ihrer Instrumentalisten eine viel beachtete CD auf. Um die Jahrtausendwende war er Mitglied der norwegischen Extremband Farmer’s Market (am 22. April im Porgy & Bess) – und er ist Gast auf Nenad Vasilićs neuer CD „Honey & Blood“ (die dieser am 12. Mai im Porgy & Bess präsentieren wird).
Mit seiner Band IKADEM wird sich Nedyalkov erstmals einem österreichischen Publikum vorstellen. Mit einer besonders junge Band, deren musikalisches Panoptikum weit über Bulgaro-Jazz hinausreicht, sich lateinamerikanischen und klassischen Formen sowie Zwölfton-, elektronischer und serieller Musik annähert. Minko Lambov gilt nach M. Leviev und A. Donchev als der meist versprechende Pianist Bulgariens und hat sich international schon einiges Renommé erspielt. Ventzislav Radev kennt ein österreichisches Publikum als Mitglied des Martin Lubenov Orkestars sowie von Jazzta Prasta.

 

 

 

ACHTUNG !!!

Das Konzert wurde von Porgy & Bess ins OST KLUB verlegt !!! 


Sonntag, 30. April 2006
21 Uhr

 


OST KLUB

 
(ehem. Atrium)
Schwindgasse 1
1040 Wien
Tel.: (01) 505 62 28
Eintritt: € 15,–
www.ost-klub.at

 

———————————————————————————————————————-

 

Panbalkanischer Gitarrenjazz

Armend Xhaferi & Marimanga Group 

(Kosova/Bosnien & Hercegovina/Kroatien/Slowenien)

 

Armend Xhaferi: E-Gitarre
Enes Seferović: Kontrabass
Juke Pukl: Saxophon
Marco Quarantotto: Drums

 

 

Schon eine Woche, bevor Armend Xhaferi aus Prishtina/Priština als Gitarrist der Nenad Vasilić Balkan Band auftreten wird (CD-Präsentation am 12. Mai im Porgy & Bess), präsentiert er im Ost Klub seine eigene CD.

Es wird Zeit, dass dieser erst 29-jährige Künstler auf der E-Gitarre einem größeren Publikum vorgestellt wird, nicht allein deshalb, weil er seine Kompositionen größtenteils auf albanischer Tradition baut und dem Balkan-Jazz somit eine wichtige kulturelle Injektion verpasst, sondern weil sein unverwechselbarer Spielstil jenseits aller ethnischen Bindungen eine Klasse für sich darstellt. Armend fand in der Hauptstadt des Kosovo (alb.: Kosova) früh Anschluss an die dortige Rockszene, verschrieb sich mehr und mehr dem Jazz und landete – wie so viele junge Jazz-Musiker Ex-Jugoslawiens – Mitte der 90er Jahre an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz. Dort avanciert er zum gefragten Sessiongitarristen, wird Mitglied der bereits erwähnten Nenad Vasilic Balkan Band, von Laurie Antoniolis Foreign Affairs und der Erik Rothenstein Band. Und beginnt seine eigenen musikalischen Visionen umzusetzen. Engster musikalischer Partner ist ihm dabei Enes Seferović, eine der wichtigsten Säulen der Jazzszene von Sarajevo und Gründer der Bands Happy End und Minority. Komplett ist seine Marimanga Group mit Berkelee-Absolvent Jure Pukl (selbst Leader diverser Bands) und Marco Quarantotto aus Pula, Istrien (bekannt u.a. als Drummer von Tamara Obrovac’ Transhistria Ensemble).

Für seine CD „Marimanga Trio“, vor einem Jahr bereits in Sarajevo eingespielt, konnte er den bedeutendsten „Vater des Balkan Jazz“, Bojan Zulfikarpašić, gewinnen. 

Wenn er nicht gerade John-Coltrane-Standarts in 7/8-Takt transferiert, legt er selbst Zeugnisse seiner kompositorischen Phantasie ab und besticht mit ebenso kunstvoller wie leichtfüßiger Technik, die – bei allem Hinken und Hatschen der Vergleiche – nicht weit von einem orientalisierten John Scofield entfernt ist.

 


Samstag, 6. Mai 2006
21.30 Uhr


OST KLUB


(ehem. Atrium)
Schwindgasse 1
1040 Wien
Tel.: (01) 505 62 28
Eintritt: € 15,–
www.ost-klub.at

.

.